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Osama Bin Laden von amerikanischen Soldaten getötet

Lange hat die USA nach dem Mann gesucht, der für den Terroranschlag am 11. September verantwortlich sein soll. Nach langen Recherchen fand man Osama Bin Laden kürzlich in Pakistan. Hier wurde er bei der Stürmung seines Hauses getötet.

In einer offiziellen Rede verkündete US-Präsident Obama, dass Osama Bin Laden nun tot sei. In seiner Rede verwies er auf die Handlungen von Osama Bin Laden und erklärte die Tötung des Mannes als gerecht.

Intensiv hatte man den Einsatz in Pakistan vorbereitet und dafür mit den Menschen vor Ort zusammengearbeitet. Schnell hatte man das Haus gestürmt und anschließend Bin Ladens Leiche mitgenommen.

Trotz der Tatsache, dass Osama Bin Laden nicht bewaffnet gewesen war, wollte er die Spezialeinheit vor Ort scheinbar angreifen. Um nicht selbst verletzt zu werden, reagierten die Männer aus der USA und schossen den Anführer von al-Qaida nieder.

So nah und doch unentdeckt | Osama Bin Laden in Abbottabad

Mehrere Monate lang soll Osama Bin Laden in Abbotabad gelebt haben – gar nicht weit entfernt von einer größeren Stadt und dennoch unentdeckt. Man fragt später die Nachbarn und stößt auf verwunderte Blicke.

Niemand hatte hier wohl mal die Vermutung gehabt, dass in dem Haus nebenan Osama Bin Laden gewohnt hätte. Zwar habe man eingemummte Frauen gesehen, Kinder, die zur Schule abgeholt und anschließend wieder gebracht wurden, aber nie die Tatsache gesehen.

Verwunderlich war Osama Bin Ladens Aufenthalt in der pakistanischen Stadt Abbottabad wohl auch für die USA. Lange hatte man vermutet, dass der Anführer von al-Quaida sich in einem der zahlreichen Gebirgslandschaften versteckt hielt.

Auch hier in Deutschland gab es Reaktionen auf den Tod von Osama Bin Laden. Hiervon berichtet man z.B. auf Sueddeutsche.

Aufruhr in Libyen: Niedergeschlagene Proteste durch Militär

Nach wie vor herrscht über Libyen eine Wolke von Angst, Gewalt aber auch Hoffnung. Aufständische kämpfen gegen die Truppen von Muammar el Gaddafi, scheinen sich aber mehr und mehr Verluste zustehen zu müssen. In 48 Stunden, verkündet der Sohn von Gaddafi, soll alles vorbei sein.

Saif al-Islam ist es, der optimistisch in die nächsten Tage sieht. Die Rebellen würden bereits innerhalb von 48 Stunden niedergeschlagen werden, womit der Bürgerkrieg in Libyen ein Ende hätte.

Was auf den ersten Moment als reine Übertreibung gewertet wird, scheint jedoch ein Körnchen Wahrheit mit sich zu führen. So müssen Aufständische in Libyen nach und nach zahlreiche Stellungen aufgrund der Übermacht der Truppen von Gaddafi aufgeben.

Deutschland vor der Entscheidung: Der Einzug in Libyen

Man ist sich unsicher bei den Mitgliedern der Vereinten Nationen. Während manche scheinbar einen direkten militärischen Einzug in das Land fordern, halten sich andere im Hintergrund. Deutschland selbst bezieht jedoch eine klare Stellung.

Ein Bürgerkrieg gäbe der Bundeswehr kein Recht mit militärischer Macht für Ordnung sorgen zu wollen. Würde man den Vorstoß wagen, wäre mit zahlreichen Konsequenzen zu rechnen, die mehr Fragen als Antworten bringen würden.

Auch die USA entscheidet sich wie Deutschland gegen einen Einzug, der jedoch mit den bisherigen Handlungen im Nahen Osten begründet wird. Afghanistan und der Irak wären bereits eine hohe Belastung, die mit einem weiteren Eingriff in Libyen nur noch zunehmen würde.

Ebenfalls in den Vereinten Nationen diskutiert wird die Flugsperre über Libyen. Informationen hierzu bietet das Fly in Magazin.

Folterung in irakischen Gefängnissen?

Der Krieg in Irak sollte sie ablösen – die Schreckensherrschaft die mit Sadam Hussein verbunden wurde. Doch ist eine Regierung gestürzt, scheint es deswegen noch lange nicht besser im Irak auszusehen. Weiterhin scheinen Regierungen nicht besser zu handeln als ihr Vorgänger.

Menschenrechtsverletzungen – auf diesen Begriff pocht Amnesty International im Irak. Hier sollen tausende Menschen in Gefängnissen festsitzen – teilweise ohne Verurteilungen. Sogar Freilassungen sollen manchen schon zugesprochen worden sein. Trotz dessen, bleiben die Gitter geschlossen.

Dies alles, ist nicht das eigentliche Problem auf das die Menschenrechtsorganisation Amnesty hinaus will. Viel mehr, soll es die Folter sein die sie dazu drängt, zu handeln.

Folter in irakischen Gefängnissen

Die US-Soldaten können ihren Präsenz nicht überall halten. Und dort wo ihr Blick nicht hinreicht, wird nach Gutdünken der Regierung gehandelt. Doch einem Bericht nach, haben auch die US-Amerikaner während des Krieges gegen einige Menschenrechte verstoßen.

Dies stellt jedoch weder die eine noch die andere Seite als korrekt hin. Doch bleibt die Frage, wann und ob überhaupt jemals wirklicher Friede und Gerechtigkeit im Irak einziehen werden. Auch wenn viele von dort ausgewandert sind, bleibt immer noch der Blick zurück ins Heimatland und die Hoffnung, dass es Freunden und der dortgebliebenen Familie, es eines Tages besser gehen wird – auch mit Hilfe von Organisationen wie Amnesty International.

Ende des Irak-Krieges | US Truppenabzug

Ich mache mir Sorgen… Ich meine, ich bin nicht aus dem Irak geflohen, weil da alles so toll war, ich habe immer noch Verwandtschaft da, die das Leid aushalten muss.

Wie soll ich Obama nun finden, jetzt, wo er den Krieg beendet hat? Ich weiß, wie es da ist, ich habe lange genug da gelebt. Die Unterdrückung, die permanente Todesangst.. es ist sogar noch schlimmer, als die Nachrichten es vermitteln können. Ich kann hier sitzen und meinen Kaffee schlürfen, ich bin relativ in Sicherheit vor den Nachstellungen derer, die mich als Anderdenkenden verfolgen, hier in meiner Wohnung, mit meinem Laptop.

Convoy im Irak © flickr/DVIDSHUB

US Truppen verlassen den Irak © flickr/DVIDSHUB

Ende des Krieges im Irak | Ende des Terrors?

Aber wer passt denn nun darauf auf, dass nicht wieder die Falschen an die Macht kommen? Es stimmt, die US-Amerikaner zetteln Kriege an, um ihre Wirtschaftinteressen durchzusetzen. Die sind auch keine Engel. Der eine macht es im Namen der Religion, der andere im Namen der Freiheit, doch Verlierer sind doch die, die sterben.

Die Menschen im Irak, die nicht wissen, was Ihnen geschieht. Klar, auch die Soldaten, die dort hingeschickt wurden und nicht vorbereitet waren auf die Angst und den Tod. Die USA machen es sich allerdings echt einfach. Vielleicht sollten sie die Sachen, die sie angefangen haben, auch mal zuende bringen. Wenn sich die USA schon in Dinge einmischen, von denen sie nichts verstehen.

Alle schimpfen gegen den Krieg, doch wer passt auf die Leute auf, die von ihren eigenen Landsleuten ermordet werden?

Friedensgespräche Israel und Palästina

Da ich selbst aus dem Nahen Osten komme, beobachte ich die Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina in Washington mit ganz besonderen Augen. Vor allem wenn man selbst einen Krieg indirekt miterlebt hat, weiß man, dass es kaum wichtigere Dinge gibt als Frieden.

Westjordanland © wikipedia.de/TzzzpfffObwohl ich eine Einigung nach acht gescheiterten großen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien seit 1979 nicht unbedingt für sehr wahrscheinlich halte, wünsche ich den Menschen in Israel und Palästina natürlich nichts mehr als dass sie ihren lang ersehnten Frieden endlich bekommen und ohne Angst durch die Straßen gehen können.

Friedensgespräche Israel und Palästina | Zweistaaten-Lösung?

US-Präsident Obama schlägt eine Zweistaatenlösung vor. Meiner Einschätzung nach ist eine Einigung auf diese Lösung in den letzten Wochen aber sogar noch unrealistischer geworden. Palästina und vor allem Israel geht es wirtschaftlich derzeit besser als seit Langem. Beide Parteien sehen im Frieden daher wohl eher Kosten als Profit.

Als ehemaliger Iraker frage ich mich daher, ob die USA es überhaupt ernst meinen mit ihrer Gesprächseinladung oder einen anderen Hintergedanken haben. Erst vor wenigen Tagen haben die letzten US-amerikanischen Truppen den Irak verlassen. Die Frage, ob die USA derzeit nur versuchen davon abzulenken, dass sie die Menschen im Irak im Stich gelassen haben, muss erlaubt sein.

Friedensgespräche werden ein Jahr dauern

Die US-amerikanische Außenministerin erklärte die Friedensgespräche seien zunächst auf 1 Jahr befristet. Ich hoffe ich irre mich und sie enden nicht schon viel früher. Dass kurz vor dem Beginn der Gespräche durch einen Anschlag der Hamas im Westjordanland wieder einmal unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben, macht mir alles andere als Hoffnung.

Der Spiegel sieht das ganze Szenario trotz der Geschichte etwas positiver…

[Bild:Westjordanland © wikipedia.de/Tzzzpfff]