Nach wie vor herrscht über Libyen eine Wolke von Angst, Gewalt aber auch Hoffnung. Aufständische kämpfen gegen die Truppen von Muammar el Gaddafi, scheinen sich aber mehr und mehr Verluste zustehen zu müssen. In 48 Stunden, verkündet der Sohn von Gaddafi, soll alles vorbei sein.
Saif al-Islam ist es, der optimistisch in die nächsten Tage sieht. Die Rebellen würden bereits innerhalb von 48 Stunden niedergeschlagen werden, womit der Bürgerkrieg in Libyen ein Ende hätte.
Was auf den ersten Moment als reine Übertreibung gewertet wird, scheint jedoch ein Körnchen Wahrheit mit sich zu führen. So müssen Aufständische in Libyen nach und nach zahlreiche Stellungen aufgrund der Übermacht der Truppen von Gaddafi aufgeben.
Deutschland vor der Entscheidung: Der Einzug in Libyen
Man ist sich unsicher bei den Mitgliedern der Vereinten Nationen. Während manche scheinbar einen direkten militärischen Einzug in das Land fordern, halten sich andere im Hintergrund. Deutschland selbst bezieht jedoch eine klare Stellung.
Ein Bürgerkrieg gäbe der Bundeswehr kein Recht mit militärischer Macht für Ordnung sorgen zu wollen. Würde man den Vorstoß wagen, wäre mit zahlreichen Konsequenzen zu rechnen, die mehr Fragen als Antworten bringen würden.
Auch die USA entscheidet sich wie Deutschland gegen einen Einzug, der jedoch mit den bisherigen Handlungen im Nahen Osten begründet wird. Afghanistan und der Irak wären bereits eine hohe Belastung, die mit einem weiteren Eingriff in Libyen nur noch zunehmen würde.
Ebenfalls in den Vereinten Nationen diskutiert wird die Flugsperre über Libyen. Informationen hierzu bietet das Fly in Magazin.