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Den jüdischen Feiertag Jom Kippur vorgestellt | Israel

Schon seit vielen Jahrhunderten feiern die Juden Jom Kippur. Finden kann man hinter dieser Bezeichnung ein bedeutendes Fest, welches tief mit der Geschichte der Vorfahren Israels verbunden ist. Stehen darf der Versöhnungstag für die falschen Taten des Volkes und der damit einherkommenden Vergebung.

Jom Kippur wird jedes Jahr unter den Juden in Israel und anderen Ländern gefeiert. Hierbei sieht man auf die Dinge, die falsch gemacht wurden und bringt Reue vor Gott. Überzeugt ist man, dass erst durch diese eine Vergebung stattfinden kann.

Wichtig war hierbei immer wieder der Sündenbock, welcher als Begriff auch in Deutschland zu finden ist. Diesem band man ein rotes Band um und ließ ihn in die Wildnis laufen als Zeichen dafür, dass die Sünde abgegeben wurde. Der Bock kam einige Zeit später zurück, wobei das Band eine weiße Farbe angenommen hatte – als Zeichen dafür, dass die Sünden vergeben waren.

Jom Kippur in der heutigen Zeit | Israel

Ein Blick auf Israel zeigt, dass dort auch heute noch Jom Kippur gefeiert wird. Immer noch findet man hier das Fest vor und immer noch besitzt es eine hohe Priorität. Interessant ist an diesem Tag zu sehen, dass scheinbar ganz Israel wie ausgestorben scheint.

So sind an Jom Kippur alle Cafés und Restaurants geschlossen und auch Verkehrsmittel nicht im Betrieb. Sogar die Flughäfen des Landes stellen die Arbeit ein und konzentrieren sich voll und ganz auf das Fest. Während dieser Zeit findet ein großes Fasten statt, wobei weder Flüssigkeit noch Nahrung genossen wird. Weitere Festtage aus Israel finden sich auf eine dafür bereitgestellten Webseite ein.

Königreich Jordanien an der Grenze von Israel | Irak

Vielen dürfte das Königreich Jordanien bereits bekannt sein. Als direkter Nachbar von Israel, dem Irak, Syrien und Saudi-Arabien, wurde der Staat immer wieder in Konflikte und Probleme der jeweiligen Länder mit einbezogen – bis heute.

Wie in vielen Ländern im nahen Osten, ist auch in Jordanien der Islam weit verbreitet. Hier ist er Staatsreligion und gehört, aufgrund zahlreicher Moscheen, zum Alltag und dem Erscheinungsbild vieler Städte.

Ehemals unter britischer Herrschaft, ist Jordanien bereits ab dem Jahr 1946 ein eigenständiger Staat. Auch wenn zu Beginn mit einigen Konflikten bedeckt, konnte das Königreich bis heute wichtige Grundpfeiler wie z.B. die Einführung der Schulpflicht und wichtige Strukturen im politischen System erreichen.

Jordaniens Reaktion auf den Irak-Krieg

Als Nachbarstaat des Iraks konnte Jordanien sich aus dem dortigen Krieg nicht enthalten. Grund hierfür waren nicht direkt die Konflikte im Irak, sondern vielmehr die zahlreichen Flüchtlinge die das Land aufgrund der Gefahr verließen.

In dieser Zeit konnte Jordanien daher etwa 200.000 Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen – Zahlen, die sich auch heute noch im Land sehen lassen. Flüchtlingslager und ähnliche bereitgestellten Objekte zieren an manchen Stellen die Landschaft der Umgebung.

Zu der Bevölkerung des Landes zählen jedoch neben den Jordaniern nicht nur Flüchtlinge aus dem Irak. Auch bei Konflikten zwischen Israel und Palästina verließen viele das betreffende Gebiet und zogen sich nach Jordanien zurück – und blieben dort teilweise bis heute leben.

Weitere aktuelle Informationen zu Jordanien stellt die deutsche Botschaft in Amman auf der dazugehörigen Webseite bereit.

Einen Blick in die Nachbarschaft des Iraks: Türkei

Hier in Deutschland dürfte man bei dem Land Türkei an ein wunderschönes Urlaubsland denken – und dies trifft für viele viele Teile des Landes sicherlich zu. Gerade in diesem Land, trifft man jedoch auf eine komplizierte Beziehung gegenüber den Irak die sich, trotz gemeinsamen Glaubens, in vielen Bereichen stören lässt.

Schon seit längerer Zeit hat die Türkei einen nicht unerheblichen Einfluss in die Geschehnisse im nahen Osten genommen. Die, welche die Meldungen um das Land verfolgt haben, werden auch immer wieder über Gespräche um einen möglichen Beitritt in die EU gehört haben. Bis heute trifft man dort jedoch auch zahlreiche verschiedene Meinungen, die einen Eintritt schwer machen.

Die komplizierte Beziehung zwischen Türkei und Israel

Trotz dessen, dass die Türkei ein islamisches Land ist, hat es eine recht gute Beziehung zu Israel. Auch wenn dies von vielen Staaten gut geheißen wird, ist allen die schwierige Situationen auf beiden Seiten klar. Während viele Teile der Bevölkerung nach wie vor nicht viel von solchen Beziehungen halten, versucht der Staat sich bewusst anderen Ländern zu öffnen.

Die Aufnahme von Verfolgten aus dem Irak

Leser dieses Blogs werden sich an einen kürzlich veröffentlichten Artikel über Angriffe auf Christen und ihren Rückzug aus dem Irak erinnern. Die Türkei soll in dieser Handlung eine wichtige Rolle spielen. Nachdem man dort von den Problemen erfahren hat, öffnete man die Grenzen für Flüchtlinge und ist bereit, diese aufzunehmen.

Palästinensische Autonomiegebiete und ihre Bedeutung

Vielen dürfte die Bezeichnung Gaza-Streifen bekannt sein. Hierbei handelt es sich um ein kleines Stück Land welches von Israel, dem Mittelmeer und im Süden von Ägypten umschlossen wird.

Nachdem Israel als Staat gegründet worden war, beschloss man hier die Nutzung des Landes, welches damals bereits von Palästinensern beansprucht wurde. Zwischen Kriegen und Kämpfen, mussten die Palästinenser weichen. Was ihnen blieb, ist der heute bekannte Gaza-Streifen sowie das Westjordanland welches vollkommen unter der Kontrolle der Israelis steht.

Eben diese Gebiete, werden gemeinsam als Palästinensische Autonomiegebiete bezeichnet. Gefangen in ihrem eigenen Land, herrschen hier Palästinenser wie in einem wirklichen Staat obwohl sie von vielen, nicht als solcher anerkannt werden. Durch den Krieg und die Unterlegenheit gegen die Israelis verarmt und um zahlreiche Infrastrukturen beraubt, scheint hier mehr die Gewalt als das Recht zu herrschen.

Die Regierung der Palästinensische Autonomiegebiete

Wie in vielen Ländern wo Armut den größten Teil der Bevölkerung betrifft, findet man auch in den Palästinensischen Autonomiegebiete viel Gewalt vor. Während im Westjordanland die die Fatah-Regierung herrscht, findet man im Gaza-Streifen die Hamas vor.

Während das Westjordanland von Israelis noch als Eigentum gesehen wird, ist der Gaza-Streifen mittlerweile als unabhängiges Gebiet anerkannt was jedoch nicht heißt, dass die Bewohner dadurch Vorteile genießen. Eine große Betonmauer trennt Israel und den Gaza-Streifen bereits seit einiger Zeit.

Israel: Einer der jüngsten Staaten der Welt

Israel dürfte wohl zu einer der jüngsten Staaten der Welt zählen. Hier in Deutschland, erinnert Israel oft an die Zeiten der Weltkriege in denen diese viel zu leiden hatten. Auch nach der Gründung von Israel, wurde es kaum ruhiger im Land. Zahlreiche Kriege stellen die Regierung und die Bevölkerung vor die harte Probe, ob sie wirklich für einen eigenen Staat einstehen wollen.

Denkt man in Israel an den Irak, stößt man wahrscheinlich bald mit Gedanken an den Golfkrieg. Hier hatte man Israel gedroht, ebenfalls in den Kamp mit einzubeziehen. Nur verständlich, dass die Gefahr vor Angriffen, auch beim Irak-Krieg vorhanden war.

Während des Kriegs, bereitete man sich in Israel auf einen möglichen Angriff mit Massenvernichtungswaffen vor. Dazu hatte die Analyse eines eines Waffeninspektors geführt.

Israels kurze Unabhängigkeit

Die Gründung von Israel fällt wohl auf das Jahr 1948. Geleitet von dem bekannten David Ben Gurion, hat Israel bis heute mit einigen Problemen zu kämpfen. Hierzu dürfte der Gaza-Streifen zählen. Als ein kleines Stückchen Land im Westen des Landes, stellt er eine Problemzone dar. Wo gleichzeitig Palästinenser und Israelis ihn für sich beanspruchen, ziehen immer wieder Streitigkeiten auf.

Zurzeit, hat sich Israel aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen. Bleiben tun Menschen, umgeben von einer Betonmauer auf der einen Seite und Wasser auf der anderen.