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Dschalal Talabani: Präsident des Iraks | Tarik Asis
Nach dem Sturz von Saddam Hussein suchte man in Irak nach einem Präsidenten, der das Land in geordnete Bahnen führen sollte. Hier stieß man auf Dschalal Talabani, welcher bis heute als Präsident des Landes die Interessen des Volkes vertritt.
Bereits mit knapp zwanzig Jahren begann Dschalal Talabani sich für die Politik des Landes zu interessieren, was wohl sicher auch teilweise mit seinem Studium zusammenhing. Nach einigem Wechseln zwischen politischen Parteien fand sich der heutige Präsident des Iraks in einem Bürgerkrieg ein.
2005 wurde Dschalal Talabani zum Präsidenten des Landes gewählt – mit einer beachtlichen Mehrheit im Parlament, die die Entscheidung zusätzlich sicherte.
Die Verurteilung von Tarik Asis
Erinnern dürfte man sich an Dschalal Talabani aufgrund der Entscheidung gegen die Exekution von Tarik Asis. Der enge Berater von Saddam Hussein wurde nach der Stürzung des Diktators, trotz seines hohen Alters und gesundheitlichen Schwächen zum Tode verurteilt.
Die Entscheidung des Gerichts wurde jedoch von Dschalal Talabani nicht unterstützt, der das Urteil nicht unterschrieb und sich hierbei auf die religiösen Überzeugungen von Tarik Asis bezog.
Bestätigt wurde seine Entscheidung durch einige andere Staaten, welche über den ehemaligen Berater von Saddam Hussein aufgrund seines hohen Alters ebenfalls keine Todesstrafe verhängen wollten.
Früher noch hatte Dschalal Talabani auch das Urteil für die Exekution von Saddam Hussein nicht unterschrieben. Anders als bei Tarik Asis wurde das Urteil trotzdem durchgeführt.
Saudi Arabien: Der monarchische Staat neben dem Irak
Posted by adminn in Zwischen den Fronten on January 30, 2011
Mit Saudi-Arabien wird man hier in Europa vor allem zahlreiche Erdölreserven und Wohlstand verbinden – und das zurecht. Immer noch sind es noch viele Felder, die als unberührt gelten und auch in Zukunft Profit versprechen. Andere dürften auch weiter in die Vergangenheit sehen und an die Golfkriege denken, in welchen das Land nicht unbeteiligt gewesen war.
Im nahen Osten dürfte Saudi-Arabien als wohlhabendster Staat bekannt sein. Vor allem das Erdöl ist es, welches dem Land jährliche Milliarden-Gewinne möglich macht.
Aufgrund des hohen Wohlstandes finden sich in Saudi-Arabien zahlreiche Gastarbeiter ein. Dies war auch der Grund für die “Saudisierung” des Landes in welcher bewusst auf Gastarbeiter verzichtet und Bürger des Landes in Arbeitsstellen eingesetzt wurden.
Saudi Arabien und der Irak: Komplizierte Beziehungen auf besserem Weg
Schon seit mehreren Jahren ist die Beziehung zwischen dem Irak und Saudi-Arabien von einigen Problemen belastet sein. Hierfür dürfte unter anderem der Einzug des Iraks 1990 nach Kuwait verantwortlich gewesen sein. Vor einiger Zeit machte man sich jedoch in Saudi-Arabien auf den Weg, um zwischen beiden Staaten wieder Frieden herzustellen – trotz zahlreicher Differenzen.
Gerade jetzt, in einer Zeit des Wiederaufbaus des Iraks, dürfte die Beziehung zu Nachbarländern wie Saudi-Arabien eine wichtige Rolle spielen. Erst durch eine friedliche Zusammenarbeit kann die Regierung des unruhigen Landes gestärkt und für die Zukunft stabilisiert werden.
Irak: Selbstmordanschlag in Bakuba | Januar 2011
Die mit hauptsächlich arabischen Sunniten bewohnte Stadt Bakuba, raste kürzlich ein Selbstmordattentäter in eine Polizeiwache. Dort aktivierte er einen Sprengsatz im Wagen und tötete so drei Menschen. Mit diesem Anschlag dürfte es der dritte Angriff auf Sicherheitskräfte des Iraks sein, der innerhalb von drei Tagen stattgefunden hatte.
Während man versucht die Sicherheit im Irak durch die Stärkung der Polizei und ähnlichen Maßnahmen wiederherzustellen, zeigen Selbstmordanschläge, dass einzelne Gruppen in der Bevölkerung des Landes damit nicht einverstanden sind. Erst einen Tag zuvor, wurde auf ein Schulungszentrum der Polizei ebenfalls ein Attentat ausgeführt. Hier starben 15 Menschen ums Leben.
Während beim Anschlag auf die Großstadt Bakuba drei Menschen getötet und weitere 30 verletzt wurden, sieht man ein ähnliches Bild auch in Tikrit. Vor einigen Tagen starben auch hier 49 Menschen durch einen Selbstmordanschlag.
Trotz Selbstmordanschläge: Der Irak mit einer Vision
Eine geteilte Bevölkerung ist es, die man beim Hinblick auf den Irak vorfinden wird. Während sich einige nach Frieden durch die Regierung sehnen, arbeiten zahlreiche Verfechter immer noch gegen die jetzigen Führungspositionen – sicherlich auch noch in Zukunft.
Wo die Bevölkerung nicht handeln kann, liegt der Frieden des Iraks nun maßgeblich an der Regierung – trotz immer wiederkehrenden Selbstmordanschlägen wie in Bakuba und Tikrit. Besserungen sind jedoch bereits heute im Irak zu sehen. So konnte man über Statistiken feststellen, dass im Irak die Zahl der im Jahr 2010 getöteten Zivilisten zurückgegangen ist.
Königreich Jordanien an der Grenze von Israel | Irak
Posted by adminn in Zwischen den Fronten on January 10, 2011
Vielen dürfte das Königreich Jordanien bereits bekannt sein. Als direkter Nachbar von Israel, dem Irak, Syrien und Saudi-Arabien, wurde der Staat immer wieder in Konflikte und Probleme der jeweiligen Länder mit einbezogen – bis heute.
Wie in vielen Ländern im nahen Osten, ist auch in Jordanien der Islam weit verbreitet. Hier ist er Staatsreligion und gehört, aufgrund zahlreicher Moscheen, zum Alltag und dem Erscheinungsbild vieler Städte.
Ehemals unter britischer Herrschaft, ist Jordanien bereits ab dem Jahr 1946 ein eigenständiger Staat. Auch wenn zu Beginn mit einigen Konflikten bedeckt, konnte das Königreich bis heute wichtige Grundpfeiler wie z.B. die Einführung der Schulpflicht und wichtige Strukturen im politischen System erreichen.
Jordaniens Reaktion auf den Irak-Krieg
Als Nachbarstaat des Iraks konnte Jordanien sich aus dem dortigen Krieg nicht enthalten. Grund hierfür waren nicht direkt die Konflikte im Irak, sondern vielmehr die zahlreichen Flüchtlinge die das Land aufgrund der Gefahr verließen.
In dieser Zeit konnte Jordanien daher etwa 200.000 Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen – Zahlen, die sich auch heute noch im Land sehen lassen. Flüchtlingslager und ähnliche bereitgestellten Objekte zieren an manchen Stellen die Landschaft der Umgebung.
Zu der Bevölkerung des Landes zählen jedoch neben den Jordaniern nicht nur Flüchtlinge aus dem Irak. Auch bei Konflikten zwischen Israel und Palästina verließen viele das betreffende Gebiet und zogen sich nach Jordanien zurück – und blieben dort teilweise bis heute leben.
Weitere aktuelle Informationen zu Jordanien stellt die deutsche Botschaft in Amman auf der dazugehörigen Webseite bereit.
Moktada Sadr wieder im Irak | Schiiten
Viele dürften sich an den Iraker Moktada Sadr erinnern. Als Prediger unter den Schiiten unterwegs, sorgte er im Jahr 2004 für Aufstände gegen US-Soldaten. Nun ist dieser Mann aus seinem Exil in den Irak zurückgekehrt – und plant dort zu bleiben.
Nachdem die Regierung im Irak sich Mühe gibt wieder Ordnung in dem Land herzustellen, dürfte die Ankunft von Moktada Sadr für sie eine Sorge sein. Bei seiner Rückkehr versammelten sich zahlreiche seiner Anhänger für eine Begrüßung rund um sein Haus.
Im Jahr 2004 hatte sich Moktada Sadr an die Arbeit gemacht und zwei Aufstände gegen US-Soldaten organisiert. Hierbei diente ihm die Stadt Nadschaf, von Schiiten geehrt, als Stützpunkt. Während der Aufstände mussten hunderte im Irak ihr Leben lassen.
Schiiten als Gefahr auf dem Weg zum Frieden?
Anführer der Schiiten, als Teil des Islams, sollen schon bald als Gastgeber für Moktada Sadr dienen. Nach seiner Ankunft plant dieser sie zu besuchen um sich möglicherweise Gedanken um kommende Aufstände zu machen.
Sadr selbst gilt unter den Schiiten schon lange als beliebt was sicherlich an seiner Einstellung zu dem Aufenthalt von US-Soldaten im Irak hängen dürfte. Als klarer Gegner setzt er sich dafür ein, den Irak wieder eigenständig leben zu lassen.
Was Sadr und viele andere nicht sehen ist jedoch, dass der Irak immer noch mit Problemen zu kämpfen hat, die erst mit der Hilfe von US-Soldaten unter Kontrolle gebracht werden können. Allein die Anwesenheit der Amerikaner sorgt vielerorts für Ruhe.
Rückblick 2010: Irak hat weniger Tote zu bemitleiden | Krieg
Nachdem zahlreiche US-Soldaten aus dem Irak abgezogen sind, hat sich einiges vor Ort getan. Nachdem die Zahl der Toten auch nach dem Ende des Einsatzes sehr hoch waren, hat sich diese mittlerweile gesenkt – was jedoch noch lange nicht heißen soll, dass das Morden und der Tod ein Ende haben.
Es sind immer noch viele, die sich mit aller Gewalt gegen neue Regierungen, stationierte Amerikaner und vieles mehr wehren. Freudig darf man inmitten von Anschlägen beobachten, dass die Zahl der Zivilopfer im Jahr 2010 deutlich zurückgegangen ist.
2010 sollen es Zählungen nach 3976 Zivilisten gewesen sein, die durch z.B. Anschläge im Irak ums Leben kamen. Sieht man sich die Zahl des vergangen Jahres an, kann man hier eine Minderung von rund 15 % feststellen.
Auch wenn diese Tatsache für viele eine Freude ist, wissen viele auch um das weitergehende Leid. Auch in den nächsten Jahren rechnet man mit Anschlägen und Gewalt.
Irak vor dem Krieg: Zivilopfer als Bestandteil des Alltags?
Solche die der Meinung sind, dass die USA mit ihrem Einsatz nur zusätzliche Konflikte in den Irak gebracht hat, sollten einen Blick auf die Vorgeschichte des Landes werfen. Bereits dort ließen sich immer wieder Probleme vorfinden die in manchen Fällen zu Todesfällen unter der Bevölkerung geführt haben.
Verantwortlich für ein friedliches Leben in Irak, sind somit nicht nur die Regierenden sondern auch zahlreiche andere Faktoren. Zu diesen dürften die Nachbarstaaten und die Bevölkerung selbst zählen. Bis diese jedoch gänzlich unter Kontrolle gebracht sind, dürfte noch einiges an Zeit vergehen.
Irak: Tote bei zweifachem Bombenanschlag
Auch wenn es einige Wochen her ist, so bleiben die Narben in dem Familien- und Bekanntenkreis der Opfer vorhanden. Parallel hatten Attentäter im Irak erst in der Stadt Kerbela und einige Zeit später in Nadschaf eine Bombe gesprengt. Aufgrund der Tatsache, dass beide schiitische Pilger töteten, glauben viele an eine organisierte Planung der beiden Anschläge.
Während die erste Bombe neben einem Bus in Kerbela detonierte, wurde einige Stunden später auch die zweite Autobombe in Nadschaf gezündet. Während man sich bei dem zweiten Attentat in der Anzahl der Opfer nicht sicher ist, stellte man in Kerbela mindestens zwölf Tote fest.
Weitere 36 Menschen sollen durch die Bombe verletzt worden sein.
Die Bedeutung von Kerbela und Nadschaf im Irak
Kerbela und Nadschaf im Irak sind für schiitische Muslime wichtige religiöse Orte. Hierhin pilgern diese immer wieder um sich später wieder auf den Rückweg zu machen. Bei den beiden Autobomben vermutet man als Verantwortlichen Al-Qaida. Gegen die jetzige Regierung stimmend, provozieren sie eben durch solche Anschläge die Bevölkerung. Die Folge sind Ausschreitungen zwischen den einzelnen Gruppen.
Wie genau die schiitischen Muslime auf diese Anschläge reagieren werden ist kaum abzusehen. Auch wenn sie es sicherlich nicht vergessen werden bleibt zu hoffen, dass sie für eine stabilere Regierung auf ihre Rache verzichten.
Christen fliehen nach zahlreichen Anschlägen aus dem Irak
Die meisten werden mir in der Behauptung zustimmen, dass im Irak hauptsächlich Muslimen vorzufinden sind. Somit bilden andere Glaubensgruppen wie z.B. Christen eine Minderheit. Eben diese wird immer wieder zu Opfern von Anschlägen und fliehen nun aus dem Land.
Nach dem Krieg hat sich in Irak im Bezug auf die Glaubensrichtung wenig geändert. Nach wie vor lassen sich hier jedoch größtenteils Muslime vorfinden. Anders als in anderen Ländern, gehen viele von ihnen hart gegen Andersgläubige vor. Hiervon zeugt der kürzlich Mord von zwei Männern die wahrscheinlich wegen ihres Glaubens erschossen wurden.
Hierbei sind es nicht nur einige Muslime des Landes die Christen angreifen. Auch Al Qaida erklärte, dass diese Glaubensgruppe im Irak ein Ziel ihrer Anschläge sei.
Christen fliehen aus dem Irak – verständlich
Der Mord an Christen ist nicht der erste seiner Art. Erst letzten Monat griffen Muslime in Bagdad eine Kirche an – und töteten 68 Christen. Bereits seit dem Ende des Irak-Kriegs gehen Muslime bewusst gegen Christen vor. Nun, nach zahlreichen Sorgen und Ängsten, verlassen viele von ihnen das Land.
das ihre Reaktion weltweit nicht negativ gesehen wird, zeigen zahlreiche Aufforderungen zum Rückzug von anderen Christen. Auch diese sehen die Gefahr für Familie und Kinder und sorgen sich um deren Sicherheit.
Der Irakische Dinar und sein Wert für Investoren
Seit dem Ende von Saddam Husseins Regierung hat sich im Irak einiges getan – nicht nur unter der Regierung. Wie so oft, sehnt sich die Bevölkerung nach wirtschaftlicher Entwicklung die Erinnerungen an den Krieg verblassen soll. Hier sehen zahlreiche Investoren aus der ganzen Welt auf den Irakischen Dinar.
Der Iraktische Dinar soll es ein, der bisher und weiter in Zukunft große Gewinne mit sich bringen soll. Seit dem Beginn von Saddam Husseins Diktatur, hatte dieser permanent an Wert verloren. Jetzt, nach einiger Zeit der Freiheit, steigt dieser in seinem Wert permanent an.
Irak im Aufschwung – weltweite Unterstützung ist garantiert
Nachdem die Bevölkerung des Iraks lange gelitten hat, scheinen sich Hoffnungsstrahlen am Horizont abzuzeichnen. Viele sehen in den bestehenden Ölreserven des Landes ihre Zukunft – ähnlich wie bei anderen wohlhabenden Ländern der Region. Nach dem Krieg, darf sich der Irak zahlreicher Hilfe erfreuen. Viele Länder sichern ihnen Unterstützung in Form von Geld und Militär zu.
Meiner Meinung nach, ist der Irak somit eine gute Investition. Auch wenn das Land jahrelang unter Saddam Hussein gelitten hat, bin ich sicher das schon sehr bald bessere Tage kommen werden - Blütentage wie man sie sich dort bisher kaum vorgestellt hatte.
Weitere Informationen zu diesem Thema, finden sich in der deutschen Zeitung FAZ ein.
Israel: Einer der jüngsten Staaten der Welt
Posted by adminn in Zwischen den Fronten on November 6, 2010
Israel dürfte wohl zu einer der jüngsten Staaten der Welt zählen. Hier in Deutschland, erinnert Israel oft an die Zeiten der Weltkriege in denen diese viel zu leiden hatten. Auch nach der Gründung von Israel, wurde es kaum ruhiger im Land. Zahlreiche Kriege stellen die Regierung und die Bevölkerung vor die harte Probe, ob sie wirklich für einen eigenen Staat einstehen wollen.
Denkt man in Israel an den Irak, stößt man wahrscheinlich bald mit Gedanken an den Golfkrieg. Hier hatte man Israel gedroht, ebenfalls in den Kamp mit einzubeziehen. Nur verständlich, dass die Gefahr vor Angriffen, auch beim Irak-Krieg vorhanden war.
Während des Kriegs, bereitete man sich in Israel auf einen möglichen Angriff mit Massenvernichtungswaffen vor. Dazu hatte die Analyse eines eines Waffeninspektors geführt.
Israels kurze Unabhängigkeit
Die Gründung von Israel fällt wohl auf das Jahr 1948. Geleitet von dem bekannten David Ben Gurion, hat Israel bis heute mit einigen Problemen zu kämpfen. Hierzu dürfte der Gaza-Streifen zählen. Als ein kleines Stückchen Land im Westen des Landes, stellt er eine Problemzone dar. Wo gleichzeitig Palästinenser und Israelis ihn für sich beanspruchen, ziehen immer wieder Streitigkeiten auf.
Zurzeit, hat sich Israel aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen. Bleiben tun Menschen, umgeben von einer Betonmauer auf der einen Seite und Wasser auf der anderen.