Nachdem der eigentliche Krieg im Irak vorbei zu sein scheint, werden immer die Ausmaße des “Einsatzes” immer klarer. Nach einer Veröffentlichung der USA wird klar, dass es große Zahlen sind die die Opfer der Iraker verdeutlichen. Die US-Streitkräfte zählten bis zu 77.000 Tote. Keine Soldaten, keine Krieger. Nur Zivilisten und Sicherheitskräfte.
Bereits vor dieser Veröffentlichung waren immer wieder Statistiken zu den Auswirkungen des Irak-Krieg bekannt geworden. Kürzlich stellte auch die US-Regierung Angaben bereit. Beinah 77.000 Tote zählten die Amerikaner zwischen 2004 und Oktober 2008 – vier Jahre lang.
Die Zahl die sie hier veröffentlichten, schlossen keine irakischen Soldaten mit ein. Nur Zivilisten und Sicherheitskräfte zählen hierzu. Doch während wir unsere Verluste ansehen, sind auch zahlreiche Amerikaner im Krieg gefallen.
Tote im Irak – auch bei Amerikanern
Beinah 4000 Soldaten waren es, die in dem erwähnten Zeitraum auf den Seiten der US-Soldaten fielen. Während man sich bei den Verlusten auf amerikanischer Seite ziemlich klar ist, scheinen unsere Opfer stark umstritten. Politiker, Kritiker und Analytiker finden sich auf keiner Zahl ein.
Ein Beispiel dürfte die irakische Regierung sein. Diese zählte um die 85.000 Tote – 8000 mehr. Diese Unterschiede scheinen in der Öffentlichkeit viel auszumachen da sie einen Einblick in die Auswirkungen des Krieges sehen.
Nicht nur Tote
Auch Verletzte finden sich zahlreich ein. Geschätzt auf 121.000, sorgten sie zeitweise für eine Überfüllung zahlreicher Krankenhäuser und ähnlichen Einrichtungen. Deren Narben und das Gedanken um die Verstorbenen, dürfte die Erinnerungen an den Krieg noch für einige Zeit am Leben erhalten.
