Archive for category Leben

Jemen: Ein Land in Armut und Furcht

Wo in Vergangenheit Jemen als beliebtes Reiseziel galt, hat sich einiges geändert. Blickt man in das Land hinein, versteht man diese Änderungen. Mehr und mehr scheint die Regierung an Macht zu verlieren während sogenannte “Stammesfürsten” an Kraft zunehmen. Von vielen Touristen gefürchtet aufgrund zahlreicher Entführungen, ist Jemen schon lange nicht mehr das, was es mal war.

Gerade in den letzten Wochen dürfte der Name Jemen oft gefallen sein. Viele werden sich hier in Deutschland an ein Paket erinnern welches per Post aus dem Jemen kam. Mit einer Bombe als Inhalt, sollte Leid und Schrecken verbreitet werden.

Hier die Schuld der Regierung von Jemen zuzuweisen, sehe ich jedoch als Fehler.

Harte Strafen und dennoch keine Macht gegen Al Qaida

Auch wenn die Regierung in Jemen mir harten Schritten gegen jeden Straftäter vorgeht, ist man der großen Gruppe Al Qaida nicht gewachsen. Mehr und mehr nutzte die Gemeinschaft Jemen als Startpunkt für internationale Angriffe.

Viele werden sich daran erinnern, dass Al Qaida in Vergangenheit stark im Irak verbreitet schien. Viele vermuten den Einzug der Amerikaner als Grund für den Rückzug nach weniger kontrollierten Ländern wie z.B. Jemen.

Auch hier in Deutschland hat Jemen eine Botschaft wo interessierte sicherlich mehr Informationen zur Sicherheit im Land erfahren werden. Für nähere Informationen steht diese Webseite zu Verfügung.

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Christen fliehen nach zahlreichen Anschlägen aus dem Irak

Die meisten werden mir in der Behauptung zustimmen, dass im Irak hauptsächlich Muslimen vorzufinden sind. Somit bilden andere Glaubensgruppen wie z.B. Christen eine Minderheit. Eben diese wird immer wieder zu Opfern von Anschlägen und fliehen nun aus dem Land.

Nach dem Krieg hat sich in Irak im Bezug auf die Glaubensrichtung wenig geändert. Nach wie vor lassen sich hier jedoch größtenteils Muslime vorfinden. Anders als in anderen Ländern, gehen viele von ihnen hart gegen Andersgläubige vor. Hiervon zeugt der kürzlich Mord von zwei Männern die wahrscheinlich wegen ihres Glaubens erschossen wurden.

Hierbei sind es nicht nur einige Muslime des Landes die Christen angreifen. Auch Al Qaida erklärte, dass diese Glaubensgruppe im Irak ein Ziel ihrer Anschläge sei.

Christen fliehen aus dem Irak – verständlich

Der Mord an Christen ist nicht der erste seiner Art. Erst letzten Monat griffen Muslime in Bagdad eine Kirche an – und töteten 68 Christen. Bereits seit dem Ende des Irak-Kriegs gehen Muslime bewusst gegen Christen vor. Nun, nach zahlreichen Sorgen und Ängsten, verlassen viele von ihnen das Land.

das ihre Reaktion weltweit nicht negativ gesehen wird, zeigen zahlreiche Aufforderungen zum Rückzug von anderen Christen. Auch diese sehen die Gefahr für Familie und Kinder und sorgen sich um deren Sicherheit.

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Folterung in irakischen Gefängnissen?

Der Krieg in Irak sollte sie ablösen – die Schreckensherrschaft die mit Sadam Hussein verbunden wurde. Doch ist eine Regierung gestürzt, scheint es deswegen noch lange nicht besser im Irak auszusehen. Weiterhin scheinen Regierungen nicht besser zu handeln als ihr Vorgänger.

Menschenrechtsverletzungen – auf diesen Begriff pocht Amnesty International im Irak. Hier sollen tausende Menschen in Gefängnissen festsitzen – teilweise ohne Verurteilungen. Sogar Freilassungen sollen manchen schon zugesprochen worden sein. Trotz dessen, bleiben die Gitter geschlossen.

Dies alles, ist nicht das eigentliche Problem auf das die Menschenrechtsorganisation Amnesty hinaus will. Viel mehr, soll es die Folter sein die sie dazu drängt, zu handeln.

Folter in irakischen Gefängnissen

Die US-Soldaten können ihren Präsenz nicht überall halten. Und dort wo ihr Blick nicht hinreicht, wird nach Gutdünken der Regierung gehandelt. Doch einem Bericht nach, haben auch die US-Amerikaner während des Krieges gegen einige Menschenrechte verstoßen.

Dies stellt jedoch weder die eine noch die andere Seite als korrekt hin. Doch bleibt die Frage, wann und ob überhaupt jemals wirklicher Friede und Gerechtigkeit im Irak einziehen werden. Auch wenn viele von dort ausgewandert sind, bleibt immer noch der Blick zurück ins Heimatland und die Hoffnung, dass es Freunden und der dortgebliebenen Familie, es eines Tages besser gehen wird – auch mit Hilfe von Organisationen wie Amnesty International.

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Ende des Irak-Krieges | US Truppenabzug

Ich mache mir Sorgen… Ich meine, ich bin nicht aus dem Irak geflohen, weil da alles so toll war, ich habe immer noch Verwandtschaft da, die das Leid aushalten muss.

Wie soll ich Obama nun finden, jetzt, wo er den Krieg beendet hat? Ich weiß, wie es da ist, ich habe lange genug da gelebt. Die Unterdrückung, die permanente Todesangst.. es ist sogar noch schlimmer, als die Nachrichten es vermitteln können. Ich kann hier sitzen und meinen Kaffee schlürfen, ich bin relativ in Sicherheit vor den Nachstellungen derer, die mich als Anderdenkenden verfolgen, hier in meiner Wohnung, mit meinem Laptop.

Convoy im Irak © flickr/DVIDSHUB

US Truppen verlassen den Irak © flickr/DVIDSHUB

Ende des Krieges im Irak | Ende des Terrors?

Aber wer passt denn nun darauf auf, dass nicht wieder die Falschen an die Macht kommen? Es stimmt, die US-Amerikaner zetteln Kriege an, um ihre Wirtschaftinteressen durchzusetzen. Die sind auch keine Engel. Der eine macht es im Namen der Religion, der andere im Namen der Freiheit, doch Verlierer sind doch die, die sterben.

Die Menschen im Irak, die nicht wissen, was Ihnen geschieht. Klar, auch die Soldaten, die dort hingeschickt wurden und nicht vorbereitet waren auf die Angst und den Tod. Die USA machen es sich allerdings echt einfach. Vielleicht sollten sie die Sachen, die sie angefangen haben, auch mal zuende bringen. Wenn sich die USA schon in Dinge einmischen, von denen sie nichts verstehen.

Alle schimpfen gegen den Krieg, doch wer passt auf die Leute auf, die von ihren eigenen Landsleuten ermordet werden?

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Friedensgespräche Israel und Palästina

Da ich selbst aus dem Nahen Osten komme, beobachte ich die Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina in Washington mit ganz besonderen Augen. Vor allem wenn man selbst einen Krieg indirekt miterlebt hat, weiß man, dass es kaum wichtigere Dinge gibt als Frieden.

Westjordanland © wikipedia.de/TzzzpfffObwohl ich eine Einigung nach acht gescheiterten großen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien seit 1979 nicht unbedingt für sehr wahrscheinlich halte, wünsche ich den Menschen in Israel und Palästina natürlich nichts mehr als dass sie ihren lang ersehnten Frieden endlich bekommen und ohne Angst durch die Straßen gehen können.

Friedensgespräche Israel und Palästina | Zweistaaten-Lösung?

US-Präsident Obama schlägt eine Zweistaatenlösung vor. Meiner Einschätzung nach ist eine Einigung auf diese Lösung in den letzten Wochen aber sogar noch unrealistischer geworden. Palästina und vor allem Israel geht es wirtschaftlich derzeit besser als seit Langem. Beide Parteien sehen im Frieden daher wohl eher Kosten als Profit.

Als ehemaliger Iraker frage ich mich daher, ob die USA es überhaupt ernst meinen mit ihrer Gesprächseinladung oder einen anderen Hintergedanken haben. Erst vor wenigen Tagen haben die letzten US-amerikanischen Truppen den Irak verlassen. Die Frage, ob die USA derzeit nur versuchen davon abzulenken, dass sie die Menschen im Irak im Stich gelassen haben, muss erlaubt sein.

Friedensgespräche werden ein Jahr dauern

Die US-amerikanische Außenministerin erklärte die Friedensgespräche seien zunächst auf 1 Jahr befristet. Ich hoffe ich irre mich und sie enden nicht schon viel früher. Dass kurz vor dem Beginn der Gespräche durch einen Anschlag der Hamas im Westjordanland wieder einmal unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben, macht mir alles andere als Hoffnung.

Der Spiegel sieht das ganze Szenario trotz der Geschichte etwas positiver…

[Bild:Westjordanland © wikipedia.de/Tzzzpfff]

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Verluste nach der Besatzung und des Kriegs im Irak

Am 31. August 2010 hat US-Präsident Barack Obama den Kampfeinsatz im Irak nach siebeneinhalb Jahren für beendet erklärt. Auf eine Siegeserklärung verzichtete er dabei.

Mit gutem Grund. Denn die Streitkräfte der USA lassen ein Land zurück, das politisch instabiler ist als es zu Zeiten Saddam Husseins je war – nichts funktioniert mehr richtig, Terroranschläge sind praktisch an der Tagesordnung, eine stabile, geschweige denn wirklich demokratische, Regierung nicht in Sicht.

soldat im irak mit sonnenuntergang © flickr/The U.S. Army

Quo vadis Irak? © flickr/The U.S. Army

Kleine Statistik zu den Verlusten während des Krieges und der Besatzung im Irak Read the rest of this entry »

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Dschalal Talabani: Derzeitiger Präsident des Irak

Nachdem der Irak vor ein paar Jahren noch das Nachrichtenthema Nummer eins in nahezu allen Medien war, ist es in letzter Zeit doch merklich stiller um das Land geworden. Vor allem nachdem sich die USA etwas  aus dem Land zurückgezogen haben.

Jalal_Talabani © wikipedia.de / DuesentriebAls wir im Freundeskreis vor kurzem mal auf das Thema Irak zu sprechen gekommen sind, fragte ich mich, wer eigentlich gerade der Präsident des Irak ist und wie sein Lebenslauf aussieht, schließlich ist das ein Amt, um das ihn sicher kaum jemand beneidet.

Von Saddam Hussein zu Dschalal Talabani: Präsident des Irak

Tatsache ist, dass die USA nach dem Sturz von Saddam Hussein die politische Neuordnung des Landes in die Wege leiteten und auch stark beeinflussten. Nachdem zunächst Ghazi al-Yawar als Übergangspräsident eingesetzt wurde, fanden im Januar 2005 die ersten freien und allgemeinen Wahlen seit 4 Jahrzehnten statt.

Neuer Präsident des Irak wurde der damals 72-jährige Kurde Dschalal Talabani.

Sein Lebenslauf liest sich doch deutlich anders als der eines westlichen Staatsoberhauptes, wie ich finde. Er studierte Rechtswissenschaften, engagierte sich früh in Parteien und nahm auch an politischen Revolten gegen frühere Staatsoberhäupter teil.

1975 gründete der heutige Präsident des Irak in West-Berlin mit anderen kurdischen Politikern die Partei PUK und verbündete sich mit dem Iran, wohin er später auch floh, als die irakische Regierung 1988 chemische Waffen gegen die kurdische Bevölkerung im Nordirak einsetzte. 1991 beteiligte er sich aktiv am Bürgerkrieg im kurdischen Teil des Irak, bevor er 2005 mit großer Mehrheit und ohne Einfluss der USA zum Präsident des Irak gewählt wurde.

Mehr über seine Vorstellungen kann man im NZZ-Interview nachlesen.

[IMG Jalal_Talabani © wikipedia.de / Duesentrieb]

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Erdölentstehung | Abiotische Entstehung?

Wie entsteht Erdöl? Auf biologischem Weg oder vielleicht doch abiotisch? Die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler vertritt die Meinung, das Erdöl wie folgt entstanden ist:

Abgestorbenes Plankton sinkt auf den Meeresboden. Dort wird es im Laufe der Zeit von Sedimenten überlagert. Je stärker die Sedimentschicht wird, umso tiefer sinkt das abgestorbene Plankton ab. Durch das Absinken wird das abgestorbene Plankton einem immer größerem Druck und immer höheren Temperaturen ausgesetzt.

oelförderungs bohrturm im wasser
© flickr/mikebaird

Erdöl – Entstehungsweise der bisherigen Idee Read the rest of this entry »

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Obama bringt Hoffnung in den Irak

Das amerikanische Staatsoberhaupt besuchte letztes Jahr zum ersten Mal als Präsident den Irak und leitete damit den Weg für ein sicheres und unabhängiges Land ein. Die Tatsache, dass Obama im Irak zu Besuch war, soll aber auch zeigen, wie wichtig ihm die Lösung des Konflikts ist.

US Soldat im Irak © flickr/ The U.S. Army
© flickr/ The U.S. Army

Obama verspricht im Irak den baldigen Truppenabzug

Als Barack Obama im Irak war, brachte er vor allem Worte mit, die bei vielen für Erleichterung sorgten. Die amerikanischen Truppen würden bis Ende 2010 abgezogen und die irakische Regierung solle fortan für Sicherheit und Ordnung im Land sorgen. Gleichzeitig aber warnte er vor schwierigen Aufgaben, die das U.S. Militär in der nächsten Zeit noch erfüllen müsse.

Was machte Obama im Irak?

Neben dem Besuch des Militärstützpunkts Camp Victory, wo er begeistert von den U.S. Soldaten empfangen wurde, sprach der Präsident der USA Barack Obama im Irak auch mit dem Ministerpräsidenten und dem Staatspräsidenten über die politische Zukunft Iraks. Wann Barack Obama wieder im Irak sein wird, ist noch nicht abzusehen, um dauerhaften Frieden zu sichern, wird seine Präsenz im Krisengebiet allerdings weiterhin notwendig sein.

Obamas widersprüchliche Friedenspolitik

Der Irakkrieg begann im Jahr 2003 an und kostete bist heute Tausenden von Irakern und U.S. Amerikanern das Leben. Er sorgte von Anfang an für heftige Kritik, auch beim damaligen Senator Obama.

Sicherlich war Barack Obama im Irak, um den vielen Kriegsgegnern zu signalisieren, dass mit ihm Frieden kommt. Das lenkt aber nicht von der Tatsache ab, dass er mit der Truppenaufstockung in Afghanistan weitere U.S. Soldaten in Gefahr bringt. Meiner Meinung nach sollte er einen einheitlichen friedlichen Weg fahren, um sich dem Friedensnobelpreis als würdig zu erweisen.

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Der Irakische Dinar – eine sichere Währung in Krisenzeiten

In einem von Kriegen und Machtkämpfen gebeutelten Land sticht der Irakische Dinar als Fels in der Brandung heraus. Seine Einführung und Entwicklung zeigen uns eine andere, hoffnungsvollere Seite des Irak.

früherer dinar schein - geld im irak © flickr/Brymo

© flickr/Brymo

Die Geschichte eines instabilen Landes

Die Währung im Irak ist seit 1932 der Irakische Dinar. Damals wurde er von Großbritannien ausgehändigt, welches nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches die Mandatsmacht über das Gebiet bekam. Damit ersetzte der Irakische Dinar die Indische Rupie.

Nach dem zweiten Golfkrieg und der damit einhergehenden Wirtschaftsblockade konnte die bis dahin gebrauchte Schweizer Drucktechnik nicht mehr angewandt werden und die Qualität der Banknoten sank immer mehr. Es war also nur noch eine Frage der Zeit bis neue Währung ausgehändigt werden musste. Read the rest of this entry »

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